Die Firma Franz Binder ist am 1. Januar 2010 seit einem halben Jahrhundert erfolgreich am Markt aktiv. Die Erfolgsgeschichte beginnt, als sich Franz Binder Ende 1959 mit der âWerkstatt für mechanische Drehteile und Vorrichtungenâ selbstständig macht. Ãber die Jahre hinweg hat sich die Firma Binder weltweit zu einem der erfolgreichsten Unternehmen in der Welt der industriellen Rundsteckverbindungen entwickelt.
Die Produkte werden mittlerweile von 45 Vertriebspartnern rund um den Globus verkauft. Die Firmengruppe umfasst mehrere Werke an verschiedenen Standorten mit insgesamt 1200 Mitarbeitern. Es gibt eigene Vertriebsniederlassungen in China, USA, Frankreich und England.
Seit einigen Jahren werden die Geschicke vom Sohn des Firmengründers, Markus Binder, erfolgreich weitergeführt. Seine internationale Ausrichtung des Unternehmens ermöglicht die ErschlieÃung neuer Märkte. Das Ziel ist es, im Ausland eine vergleichbare Marktdurchdringung zu erreichen, wie die, die in Deutschland bereits erzielt wird.
Phoenix Contact wird den deutschen Vertrieb in eine eigene Gesellschaft überführen: Die âPhoenix Contact Deutschland GmbHâ mit Sitz in Blomberg wird mit Beginn des Jahres 2010 ihre Arbeit aufnehmen. Mit dieser geänderten Organisationsform stärkt der Hersteller von Elektrotechnik und Elektronik seine Präsenz am deutschen Markt. Ziel ist es, zukünftig durch erhöhte Marktnähe und gröÃere Flexibilität die Kunden noch schneller zu erreichen. Die Strukturen des deutschen Vertriebs bleiben weitgehend erhalten, auch gewohnte Ansprechpartner stehen überwiegend den Kunden weiter zur Verfügung. Ulrich Leidecker, derzeit Leiter des Vertrieb Deutschland in der Phoenix Contact GmbH & Co.KG, wird Geschäftsführer der neuen Vertriebsgesellschaft. Als zweiter Geschäftsführer ist Andreas Rau für kaufmännische Belange zuständig.
Die Mitglieder der AS-International Association haben auf Ihrer Hauptversammlung am 9.Dezember 2009 einen neuen Vorstand gewählt. Der langjährige Vorstandsvorsitzende, Heinz Walker, scheidet nach 18 Jahren aus der Organisation aus. Zu seinem Nachfolger wurde Detlef Knauer, Siemens AG in Amberg, gewählt. In Ihren Ãmtern bestätigt wurden der stellvertretende Vorsitzende der Organisation Herr Jochen Bihl, Geschäftsführer von Bihl+Wiedemann in Mannheim. Der Schatzmeister, Dr. Andreas Schiff, Inhaber ICS GmbH in Tettnang, sowie der Leiter der Technischen Kommission, Dr. Thomas Sebastiany, Pepperl+Fuchs in Mannheim.
Zum 1. Dezember 2009 hat Bernd Fischer seine Tätigkeit als Leiter des Zentralbereichs âCorporate Regional Managementâ in der Harting Technologiegruppe aufgenommen. Das Unternehmen verstärkt mit Herrn Fischer die internationale Vertriebskraft von Connectivity & Networks in den Absatzmärkten Europas. Im Bereich Connectivity & Networks entwickelt Harting Lösungen zur Vernetzung und Versorgung von Maschinen und Anlagen mit Daten, Signal und Power, die weltweit sehr erfolgreich in allen Segmenten der Industrie im Einsatz sind.
Die Anzeichen einer Erholung mehren sich. Das ist die zentrale Nachricht Bonfigliolis auf der Messe SPS/IPC/DRIVES in Nürnberg. âDie Nachfrage der Distributoren steigt, viele wichtige Branchen verkaufen wieder mehr Maschinenâ, konstatiert Massimo Sarti, Chef der Sparte Industrie, Automation und Photovoltaik von Bonfiglioli. Thomas Becker, Geschäftsführer der Bonfiglioli Deutschland GmbH ergänzt: âDie positive Tendenz aus dem internationalen Geschäft ist inzwischen auch in Deutschland zu spüren.â Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat auch bei Bonfiglioli tiefe Spuren hinterlassen. âDurch den Lagerabbau der Distributoren hat sich der Effekt der Krise noch verstärktâ, erläutert Sarti. Am Ende des laufenden Geschäftsjahres erwartet der Konzern mit Sitz in Bologna rund 400 Mio. Umsatz. Vor allem der Einbruch des Geschäfts mit der Baumaschinenindustrie schmerzt. Doch für das kommende Jahr erwartet das Familienunternehmen wieder Wachstum. Der Auftragseingang steigt, aus der Textil- und Holzmaschinenindustrie sind positive Signale zu spüren, die Geschäftsentwicklung in China, Indien und Nordamerika stimmt optimistisch. âAuch in Deutschland können wir begründet zuversichtlich seinâ, ergänzt Becker. Insgesamt liegt das ehrgeizige Ziel für 2010 bei rund 15% Wachstum, was einem Jahresumsatz von ca. 460 Mio. Euro entspricht.
Dietmar Heinrich (46) ist seit 1. November 2009 neuer Leiter des Geschäftsbereichs Lineartechnik der Schaeffler Gruppe Industrie in Homburg. Er ist damit weltweit verantwortlich für alle Aktivitäten der INA-Lineartechnik. Dietmar Heinrich studierte Wirtschaftsingenieurwesen mit Fachrichtung Unternehmensplanung an der Universität Karlsruhe. Seine berufliche Laufbahn startete er 1990 bei der Alfred Kärcher GmbH & Co. Reinigungssysteme. 1995 wechselte er ins Konzern-Controlling der FAG Kugelfischer Georg Schäfer AG und wurde anschlieÃend Vorstandsassistent und Leiter des Vorstandsbüros. In der Schaeffler Gruppe verantwortete er leitende Positionen in der Region Asien/Pazifik und war dort seit 2006 als Executive Vice President Finance verantwortlich für den Finanzbereich Asien/Pazifik. Dietmar Heinrich folgt in seiner neuen Funktion als Leiter des Geschäftsbereiches Lineartechnik Stefan Hantke nach, der das Unternehmen verlassen hat um sich beruflich neu zu orientieren.
Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau lag im Oktober 2009 um real 29 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Das Inlandsgeschäft sank um 29 Prozent. Bei der Auslandsnachfrage gab es ein Minus von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahresniveau, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in Frankfurt mit. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich August bis Oktober 2009 ergibt sich insgesamt ein Minus von 35 Prozent im Vorjahresvergleich, bei den Inlandsaufträgen ein Minus von 36 Prozent und bei den Auslandsaufträgen ein Minus von 34 Prozent. âDer Auftragseingang im Oktober hat den Befund des vergangenen Monats erhärtet, demzufolge der tiefe, heftige Fall der Orders aus In- und Ausland endlich gestoppt werden konnte. Doch nach wie vor gilt: Die jüngsten Daten können nur mit etwas Mut als erste Anzeichen einer leichten Besserung interpretiert werden. Diese Entwicklung steht auf wackeligen Beinen und ist noch weit davon entfernt, mit dem Prädikat Trendwende bezeichnet werden zu können. Ganz zu schweigen von dem niedrigen Niveau, auf dem das Ganze stattfindet.Aber ein Anfang ist gemachtâ, kommentierte VDMA Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers das Ergebnis.
Ein Jahr nach Bekanntgabe der gemeinsamen Technologiepartnerschaft unterzeichnen SEW-EURODRIVE und HIMA einen Entwicklungsvertrag. Die nächsten gemeinsamen Schritte sind, eine sicherheitsgerichtete Steuerung für dezentrale Antriebe sowie ein schlankes und schnelles Sicherheitsprotokoll auf Ethernet-Basis zu entwickeln. Sichere Applikationslösungen stellen einen grundlegenden Trend in der Fabrikautomatisierung dar. Mit HIMA und SEW-EURODRIVE kooperieren auf diesem Gebiet zwei Anbieter, die sich mit bewährten Produkten und Kompetenzen in idealer Weise ergänzen. Beide Firmen spielen auf ihrem jeweiligen Gebiet eine wichtige Rolle als Technologieführer: SEW-EURODRIVE ist Spezialist auf dem Gebiet der Antriebstechnik und Antriebsautomatisierung, HIMAs Spezialgebiet sind sicherheitsgerichtete Automatisierungslösungen.
Metalloberflächen zu polieren ist eine anspruchsvolle, aber monotone Aufgabe, für die sich nur schwer geeignete Nachwuchskräfte finden. Poliermaschinen sind keine Alternative zur Handarbeit â sie kommen an viele Flächen nicht heran. Forscher am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen haben eine Möglichkeit entwickelt, die Polierarbeiten zu automatisieren: »Wir polieren die Oberfläche nicht manuell mit Schleif- und Poliermitteln, sondern mit einem Laser«, sagt Dr.-Ing. Edgar Willenborg, Gruppenleiter am ILT. Weitere Infos: Dr.-Ing. Edgar Willenborg, Tel.: +49 241 8906-213
Bevor Bauteile gepresst und gesintert werden, füllt man das Metallpulver in die formgebende Matrize ein. Forscher am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik haben diesen Vorgang erstmals simuliert, so lässt sich etwa eine gleichmäÃige Dichte des Pulvers erzielen. Das Ergebnis: ein wirtschaftlicher Herstellungsprozess. Weitere Infos: Claas Bierwisch, Tel.: +49 761 5142-347